Oktober 2005
Ursachenstudie Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)
(diese Studie wurde an der Uni Marburg begonnen und wird nun weitergeführt)
Sie haben oder hatten kreisrunden Haarausfall?
Sie haben eine Schwester oder einen Bruder, der auch kreisrunden Haarausfall hat oder hatte?
Oder Sie kennen Familien, in denen dieser Sachverhalt zutrifft?
Dann wären wir sehr froh, wenn Sie uns im Interesse aller Betroffenen bei der Erforschung der Ursachen helfen könnten!
Wir benötigen neben der Beantwortung eines Fragebogens nur je eine kleine Blutprobe von
den Geschwistern (gleich welchen Alters oder Geschlechts), die kreisrunden Haarausfall
haben oder hatten sowie von deren Eltern (falls möglich), auch wenn diese nicht betroffen sind.
Untersucht wird die Vererblichkeit der Alopecia areata mit dem langfristigen Ziel, eine Therapie zu entwickeln.
Bitte geben Sie diese Information an betroffene Personen weiter!
Wenden Sie sich gerne mit allen Fragen dienstags bis donnerstags unter 0761-383 74 00 an Frau Dr. Hella Blech.
September 2005:
Die InFAGen startet die Aktion HAAR (Hoffnung Auf Alopezie
Regeneration), ein Kleinspendenprojekt zur Unterstuetzung von 4
herausragenden Forscherteams. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.aktion-haar.com
Januar 2004
Die Infagen verhandelt mit zwei Venture Capital- Firmen bezüglich der Finanzierung eines deutschen und eines US-Forscherteams.
Februar 2003
Teilnehmer fuer Studie zur Genetik des erblich bedingten Haarausfalls
gesucht
Männer mit und ohne Glatze werden von einem Wissenschaftler-Team aus
Antwerpen, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Bonn gesucht. Erforscht werden
sollen die genetischen Ursachen der androgenetischen Alopezie. Deshalb
werden Männer bis 39 mit fortgeschrittenem Haarausfall und auch Männer über
60 mit noch vollem Haar als Kontrollgruppe gebraucht.
Erforderlich seien nur eine Blutprobe und ein Foto vom behaarten Kopf, so
die Uni Bonn. Das Blut kann beim Hausarzt entnommen werden, die nötigen
Systeme kommen per Post.
Infos bei Dr. Roland Kruse, Dr. Sandra Hanneken oder Dr. Sibylle Ritzmann,
Universitäts-Hautklinik Düsseldorf, Moorenstraße 5, 40225 Düsseldorf,
Telefon: 02 11 / 811 63 60, E-Mail: Roland.Kruse@med.uni-duesseldorf.de
1. Januar 2003
Zusammenfassung der wichtigsten Forschungserfolge des
vergangenen Jahres
- Im Februar 2002 berichtete die japanische Firma Sumitomo, dass sie mit EPM
eine Substanz entwicklet haben, die neues Haarwachstum triggern kann. In
Zusammenarbeit mit BioFrontier Partners, Inc. soll dieses Produkt zur
Marktreife gebracht werden (s.
http://www.sei.co.jp/news_e/press/02/02_03.html
).
- Im April berichtet die Henkel KGaA Düsseldorf, dass sie an einem
kosmetischen Wirkstoff arbeiten, der das Haarwachstum wieder anregen soll
(s.
http://www.henkel.de/int_henkel/channelpress_de/cf_press/data/
binaries/4FA9A1719343248AC1256BA0003BC5D9_PMC3_F1.pdf
)
- Im Mai berichteten japanische Forscher in der Fachzeitschrift Nature ueber
neue Erkenntnisse zu den farbgebenden Stammzellen der Haarwurzel (s.
http://www.clonemyhair.com/cgi-bin/news/viewnews.cgi?newsid1020669867,13808,
)
- Ebenfalls im Mai berichten Forscher auf dem Kongress der Investigative
Society of Dermatology ueber die wichtige Rolle von Lamininen bei der
Neubildung von Haarwurzeln (s.
http://www.hairlosshelp.com/html/SIDmeeting.cfm
)
- Im Juni fand die neunte jaehrliche Konferenz der European Hair Research
Society statt, auf der zahlreiche bedeutende Haarforscher wichtige
Fortschritte zur Genetik des Haarausfalls und des Ergrauens von Haaren
praesentierten (s. http://www.ehrs.org/conference/2002brussels/index.htm
)
- Ebenfalls im Juni erhalt Dr. Gho aus den Niederlanden ein US-Patent auf
seinen Zelltherapieansatz (umgangssprachlich als Haareklonen bezeichnet)
gegen Haarausfall (s. http://patft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO1&Sect2=HITOFF&d=PALL&p=1&u=/netahtml/
srchnum.htm&r=1&f=G&l=50&s1='6,399,057'.WKU.&OS=PN/6,399,057&RS=PN/6,399,057
)
- Im Juli veroeffentlicht Prof. Fuchs von der Rockefeller University ihre
neuen Erkenntnisse zur Neubildung von Haarwurzeln (s.
http://www.hairsite7.com/m586dutas26/_disc586/00000356.htm
)
- Ebenfalls im Juli verkuendet die japanische Firma Aderans Inc. die
Gruendung des Aderans Research Instituts zur Erforschung gen-und
zelltherapeutischer Ansaetze gegen Haarausfall (vgl.
http://www.hairlosshelp.com/html/aderansresearch.cfm
)
- Im September berichten AntiCancer Inc., dass sie bei Maeusen Haare mit
Hilfe der Gentherapie dauerhaft faerben konnten (s.
http://www.anticancer.com/m_9Sept02_NewSci.html
).
- Im Oktober veroeffentlicht die Biotechfirma "Western States Medical
Research" eine Presseerklaerung ueber ein neu entwickeltes Peptid, das in
ersten Studien am Menschen neues Haarwachstum bewirkt haben soll (s.
http://www.hairlosshelp.com/hair_loss_news/Synthetic_Peptide.cfm
).
Dezember 2002
Die InFAGen hilft bei der Vermittlung einer Kooperation
zwischen dem Pharma-/Biotechnologie Dienstleistungsunternehmen BioClin
Services, München, und einem deutschen Forscherteam. Im Rahmen dieser
Kooperation wird BioClin Services Blutproben von Geschwisterpaaren mit
Alopecia areata aus Osteuropa an die Forscher liefern. Diese Blutproben
sollen dazu beitragen, die verantwortlichen Schluesselgene so schnell wie
moeglich zu identifizieren.
16.10.2001
Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ueber die
Haargenforschung erwaehnt auch die Aktivitaeten der InFAGen
17.09.2001
Genetik der Alopecia areata: Die Universität Marburg sucht
Geschwisterpaare zur Teilnahme an einer Studie für zukünftige
Gentherapie
Die Ursachen der Alopecia areata sind bis heute nicht vollständig
bekannt. Unklar ist auch, ob und in welchem Maße bei der Entwicklung
der Erkrankung Vererbungsfaktoren eine Rolle spielen. Um die Frage der
Vererbbarkeit und damit auch die Chancen auf eine Behandlung durch
Gentherapie zu erforschen, beteiligt sich die Dermatologische Klinik
der Universität Marburg unter der Leitung von Priv. Doz. Dr. Rolf
Hoffmann an einer großen europaweiten Studie zur Genetik der Alopecia
areata. Zur Teilnahme an diesem internationalen Projekt werden nun
europaweit betroffene Geschwisterpaare gesucht. Das Ausmaß der
Alopecia areata ist für das Studiendesign unerheblich. Darüber hinaus
ist auch eine Teilnahme der Eltern wünschenswert, egal ob diese selbst
von der Erkrankung betroffen sind oder nicht. Sollten also Sie und
Ihre Schwester oder Ihr Bruder ebenfalls von der Erkrankung betroffen
und an einer Teilnahme interessiert sein, melden sie sich bitte unter
Angabe von Name und Adresse bei webmaster@haarerkrankungen.de. Wir
werden Ihre Angaben daraufhin an Priv. Doz. Dr. Rolf Hoffmann
weiterleiten, der Ihnen dann weitere Informationen zukommen lassen
wird.
19.06.2001
Die offizielle Homepage der InFAGen wird im Internet veröffentlicht
21.06.2000
InFAGen-Gründungsmitglied Andreas Lutz kann den US-Multimillionär Steve Kirsch davon
überzeugen, in die Haargenforschung zu investieren. Nach Rücksprache mit seinen medizinischen Beratern spendet
er 100.000 Dollar an Dr. Christiano (Columbia University), die das "nude"-Gen und das "hairless"-Gen entdeckt hat.
Beide Gene sind an der Steuerung des Haarwachstums beteiligt. Ein Bericht über die Spende ist auf der Homepage
der Kirsch Foundation unter http://www.kirschfoundation.org/done/2000.html#Anchor-Medical-44867 zu finden.